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Farbe in der Architektur

Aus dem Thema der Farbe halten sich Architekten gerne raus, da sie im Besonderen den Vorlieben der späteren Nutzer unterliegen. Planer verwenden aus dem großen Spektrum der Farben Extreme wie weiß und schwarz und die Mischung dieser beiden Farben zu unendliche Graustufen.

Die weiteren Farben aus dem Farbkreis werden bei architektonischen Projekten stark aufgehellt, damit ihre Wirkung im Raum an Aufdringlichkeit verliert. Das Thema der Farbe wird leider schnell unübersichtlich, wenn man sich vor Augen hält, dass wir hier nicht nur von drei, oder sechs Farben sprechen, sondern von unendlich vielen Nuancen durch die Mischung der Grundfarben mit sich selber und dann noch mit schwarz und weiß.

Abtönen und Aufhellen
Alles Gebaute definiert sich durch Licht und Schatten. Je heller die Farbe, desto plastischer wirkt die Gestaltung. Weiße Farbe, neben Fensterflächen, reflektiert sogar die Farben aus der Umgebung in den Raum. Je nach dem Grad der Abdunklung wird das Licht durch die Farbe absorbiert und in Wärme umgewandelt. 

Kontraste
Betrachten wir das Thema der Kontraste, so befinden wir uns mitten in der menschlichen Wahrnehmung. Die Verwendung von Farbkontrasten steigert die Wirkung der farbigen Zusammenstellung. Die Farbe schwarz feuert andere Farben an, die sich in ihrer Gegenwart befinden. (Beispiel: Schwarzer Rahmen um ein Bild).

Farben und Emotionen 
Zu den kalten Farben zählen Blautöne, als warme Farben kennen wir Rottöne.  Lila, als Mischfarbe, sollte sich dann zwischen warm und kalt bewegen. Vielleicht ist sie daher die Farbe der Spiritualität, da sie sich im Mittelfeld der Emotionen befindet.

Farbintensität
Um die Intensität einer Farbe zu mindern, ist sie aufzuhellen. Dieses Aufhellen gelingt in zwei verschiedenen Techniken.  Zum Einen werden durch die Zugabe von weiß die Farben aufgehellt. Das Problem bei dieser Methode liegt in der milchigen Optik des Ergebnisses. Ein so aufgehelltes Rot wird zum Beispiel Rosa. In der zweiten Methode wird die Farbe (Pigmente) so lange verdünnt, bis der weiße Untergrund durchscheint. ( Lasieren)

Farben und ihr Untergrund
Die Anwesenheit eines Untergrundes, wie zum Beispiel einer grob verputzten Wand, kann man mit deckenden Anstrichen mindern, mit abgedunkelten Farben sogar abschotten. Lasuren lassen die Wirkung des Untergrundes durchscheinen. Den Reiz solcher Wände kennen wir aus dem Süden Europas.

Welche Farbe will ich in meinem Raum?
Der spirituelle Ansatz ist immer ein bewusstes Entscheiden. Hier gibt es keine richtige oder falsche Farbe. Es geht darum für jeden einzelnen Raum eine passende Farbe zu finden.

Parameter:

Belichtung, Ausrichtung der Himmelsrichtung, Funktionsbereich Abmessungen des Raumes, Lage im gesamten Baukörper, Längen- Breitengrad.