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Der Kreis als Grundlage

Wie wichtig die Verwendung von geometrischen Grundformen ist, wird beim Projekt des Studentenwohnheims in Kopenhagen erkennbar. 

Auf der Suche nach einer Form für das „ Studentenwohnheim der Zukunft“ prägte sich den Mitgliedern des Entwurfsteams der Architekten „Lundgaard & Tranberg“ ein Tellerstapel ein, den jemand kurzerhand auf den Plan platziert hatte. Die Ausgangsfrage war: „… was symbolisiert Gemeinschaft besser als der Kreis …“ ( aus db 02.02.09).

„… er (der Kreis) wird definiert durch ein Zentrum.  … der Kreis mit seinem Mittelpunkt ist Ruhe und Bewegung zugleich … Die Kraft des Zentrums eines Kreises lässt sich in seinem Radius ablesen ...“ (Giordano Bruno, "Über die Monas").
Das kreisrunde Bauwerk, das die Architekten bauten, hat einen Außenradius von ca. 45 Metern. Im Sinne Gordiano Brunos ist dies ein sehr kraftvoller Kreis. 

Das Bauwerk wird durch einen zweiten Kreis begrenzt. Der Kreis, der den Innenhof bildet, hat einen Durchmesser von ca. 34 Metern. Suchen wir also das Herz des Bauwerkes( seine Mitte), so finden wir es im Innenhof. Ähnlich wie in der Norwegischen Botschaft in Katmandu führen alle Blicke auf den Hof und vom Hof wiederum ist das Leben im Bauwerk ablesbar. 
In dem Artikel "Empfangen fördert die Qualität im Bau" wird beschrieben, dass das Vertrauen in die Partner beim Bauen ein wichtiges Element für die kreative Abwicklung eines Projektes ist. Die Einbindung aller Fachleute bietet die Chance, neue Lösungen zu finden, die dem Projekt individualität verleihen. 

In dem erwähnten Artikel wird der Bauleiter des Projektes, Herr Thorsen, zitiert: „Als Projektleiter kann ich nicht autoritär sein. Ich bin eher wie ein Skipper auf einem Segelboot oder ein Bandleader einer Jazzkapelle. Ich stehe zwar im Zentrum, aber nur wenn ich allen Raum gebe, sich auszuprobieren, bekommen wir die besten Ergebnisse.“

So wirkt die Kraft des Kreises nicht nur auf die Nutzer, sondern unterstützt auch den Bauprozess, wie wir der Aussage des Bauleiters entnehmen können.