Menu
A+ A A-

Deprecated: Non-static method JApplicationSite::getMenu() should not be called statically, assuming $this from incompatible context in /var/www/web107/html/spirituelle_architektur/templates/gk_startup/lib/framework/helper.layout.php on line 113

Deprecated: Non-static method JApplicationCms::getMenu() should not be called statically, assuming $this from incompatible context in /var/www/web107/html/spirituelle_architektur/libraries/cms/application/site.php on line 272

Gespannt auf ein Museum

Hier haben wir einmal ein gelungenes Beispiel für eine Architektur, deren innere Wirkung eine andere ist als ihre äußere Wirkung.
Der Museumsneubau befindet sich in Kumla, einer südschwedischen Kleinstadt. Das kleine Privatmuseum wurde vom Stockholmer Büro Claesson Koivisto Rune entworfen.

Bei dem rechteckigen Baukörper ist die Idee eines zurückhaltenden Innenraumes mit einer einfachen Wandgestaltung gut nachzuvollziehen. Die Konzentration der Ausstellungsbesucher ist auf die Kunstwerke gerichtet. 

 Von Außen ist ein Kubus auf jeden Fall eine klassische Erscheinung, aber seine Form wird von dem Betrachter in einem Blick ergriffen und verliert danach schnell an Beachtung.

Im hier vorliegenden Projekt ist es den Architekten gelungen, durch die Einbeziehung der Natur, die Idee einer spannungsreichen Gestaltung der einfachen Form zu erlangen. Durch das graphische Spiegeln des aufgeschütteten Hügels vor dem Baukörper ergibt sich eine konkave Dachform. Der Baukörper mutet von vorne wie ein gespanntes Tuch an. Etwas Gespanntes wirkt spannend.

Auch im Inneren gibt es ein nettes Detail, welches den "Atem" des Bauwerkes fördert. Es ist der Kamin im Zentrum der Ausstellung. Er entpuppt sich als lebendiges Herz des Innenraumes. Auch wenn ein Kaminfeuer dem Konzept eines Museumsinnenraumes, welcher durch eine genauen  Lichtplanung unterstützt wird, entgegensteht, so halte ich es  für einen spannenden Ansatz, das warme und unruhige Licht eines Feuers in die Ausstellung zu integrieren.